Kuchen vegan einfach: Grundrezept mit nur 6 Zutaten

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Kuchen vegan einfach zu backen gelingt mit einem Grundrezept aus sechs Zutaten: Mehl, Zucker, Pflanzenmilch, Öl, Backpulver und einer Prise Salz. Ei und Butter braucht es nicht. Ein pflanzlicher Rührkuchen wird bei 180 °C in etwa 40 Minuten fertig und schmeckt saftig, wenn du die Backzeit mit der Stäbchenprobe kontrollierst.

Warum ein veganer Kuchen ohne Ei und Butter funktioniert

Ein veganer Kuchen ist ein Backwerk, das komplett ohne tierische Zutaten auskommt. Ei und Butter erfüllen im klassischen Rührteig zwei Aufgaben: Sie binden und liefern Fett. Beide lassen sich einfach ersetzen.

Die Bindung übernimmt eine Mischung aus Mehl, Backpulver und Flüssigkeit. Das Fett liefert neutrales Pflanzenöl, etwa Raps- oder Sonnenblumenöl. Dadurch bleibt der Teig locker und der Kuchen saftig.

Wer tiefer einsteigen will, findet bei uns eine Übersicht dazu, was beim Kuchen ohne Ei backen wirklich funktioniert. Als Ei-Ersatz eignen sich außerdem Apfelmus, zerdrückte Banane oder Leinsamen. Mehr Hintergrund zum Backpulver als Triebmittel liefert der Artikel bei Wikipedia.

Wie backe ich einen veganen Kuchen einfach und Schritt für Schritt?

Du verrührst zuerst die trockenen, dann die feuchten Zutaten, füllst den Teig in eine Form und backst ihn bei 180 °C rund 40 Minuten. Mehr Schritte braucht ein einfacher veganer Kuchen nicht.

Die Zutaten für das Grundrezept

  • 300 g Weizenmehl (Type 405)
  • 180 g Zucker
  • 250 ml Pflanzenmilch (z. B. Soja oder Hafer)
  • 100 ml neutrales Pflanzenöl
  • 1 Päckchen Backpulver (15 g)
  • 1 Prise Salz

Diese Mengen ergeben einen Rührkuchen für eine kleine Kastenform (25 cm) oder eine Springform mit 20 cm Durchmesser. Für mehr Aroma passen ein Päckchen Vanillezucker oder abgeriebene Zitronenschale dazu.

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Die Zubereitung in fünf Schritten

1. Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor und fette die Form ein. 2. Vermische Mehl, Zucker, Backpulver und Salz in einer Schüssel.

3. Gib Pflanzenmilch und Öl dazu und rühre alles glatt. 4. Fülle den Teig in die Form und streiche ihn glatt. 5. Backe den Kuchen 40 bis 45 Minuten und prüfe mit einem Holzstäbchen, ob noch Teig kleben bleibt.

Bleibt das Stäbchen sauber, ist der Kuchen durch. Lass ihn 15 Minuten in der Form abkühlen, bevor du ihn stürzt.

Wie lange braucht ein einfacher veganer Kuchen im Ofen?

Ein veganer Rührkuchen braucht bei 180 °C etwa 40 bis 45 Minuten. Kleine Formen und Muffins sind schneller fertig, hohe Kastenformen brauchen länger.

Die genaue Zeit hängt von Form und Ofen ab. Verlass dich deshalb nicht allein auf die Uhr, sondern auf die Stäbchenprobe. Diese Methode gilt laut Wikipedia als zuverlässigster Test für Rührkuchen.

Form Temperatur Backzeit
Muffins (12 Stück) 180 °C 20–25 Min.
Springform 20 cm 180 °C 35–40 Min.
Kastenform 25 cm 180 °C 40–45 Min.
Springform 26 cm 180 °C 30–35 Min.

Welche Zutaten ersetzen Ei und Butter im veganen Kuchen?

Öl ersetzt Butter im Verhältnis von etwa 100 ml Öl zu 120 g Butter. Ein Ei ersetzt du durch 60 g Apfelmus, eine halbe zerdrückte Banane oder einen Esslöffel Leinsamen in drei Esslöffeln Wasser.

Apfelmus macht den Teig saftig und neutral im Geschmack. Banane bringt Eigengeschmack mit und passt gut zu Schoko- oder Nusskuchen. Leinsamen quillt zu einer bindenden Masse, die dem Eiweiß am nächsten kommt.

Als Pflanzenmilch funktioniert Sojadrink am zuverlässigsten, weil sein Eiweißgehalt dem Teig zusätzliche Struktur gibt. Hafer- und Mandeldrink sind milder und ebenfalls geeignet.

Kuchen vegan einfach abwandeln: drei Varianten

Das Grundrezept lässt sich mit wenigen Handgriffen verändern. So entstehen aus einem Teig drei verschiedene Kuchen.

Schokoladenkuchen

Ersetze 30 g Mehl durch 30 g Backkakao und gib 80 g gehackte vegane Schokolade in den Teig. Der Kuchen wird dunkel und saftig.

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Zitronenkuchen

Reibe die Schale einer Bio-Zitrone in den Teig und übergieße den fertigen Kuchen mit einem Guss aus Puderzucker und Zitronensaft.

Marmorkuchen

Teile den Teig, färbe eine Hälfte mit zwei Esslöffeln Kakao und ziehe beide Teige mit einer Gabel spiralförmig durcheinander. Weitere schnelle Ideen findest du in unserem Beitrag zu veganem Kuchen schnell und einfach.

Ganz ohne Ofen: veganer Kuchen zum Kühlen

Nicht jeder Kuchen muss gebacken werden. Ein Kühlschrankkuchen aus Keksen, Nüssen und einer Creme auf Basis von Kokosmilch oder Cashews wird nur fest, ohne dass der Ofen läuft.

Diese Variante spart Energie und gelingt auch im Sommer. Ein komplettes Rezept dazu findest du unter veganer Kuchen ohne Backen.

Für wen sich das Grundrezept lohnt

Das Rezept eignet sich für Einsteiger, weil es ohne Spezialzutaten auskommt. Alle sechs Grundzutaten stehen in den meisten Küchen ohnehin bereit.

Wenn du gerade erst umstellst, helfen dir unsere einfachen veganen Rezepte für Anfänger beim Einstieg. Für den Alltag zwischendurch lohnt sich zudem ein Blick auf schnelle vegane Gerichte, die in unter 30 Minuten fertig sind.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie wird ein veganer Kuchen saftig?

Saftig wird ein veganer Kuchen durch genug Fett und eine bindende Zutat. Etwa 100 ml Pflanzenöl und 60 g Apfelmus oder eine zerdrückte Banane halten die Krume feucht. Wichtig ist außerdem, den Kuchen nicht zu lange zu backen: Sobald die Stäbchenprobe sauber ist, sollte er aus dem Ofen. Übermäßige Backzeit trocknet jeden Rührteig aus.

Kann ich einen einfachen veganen Kuchen ohne Zucker backen?

Ja, du kannst den Zucker durch Ahornsirup, Agavendicksaft oder Dattelmus ersetzen. Bei flüssigen Alternativen reduzierst du die Pflanzenmilch um etwa 50 ml, damit der Teig nicht zu weich wird. Der Kuchen wird dann etwas dunkler und aromatischer. Ganz ohne Süße schmeckt ein Rührkuchen fade, deshalb ist zumindest etwas natürliche Süße sinnvoll.

Welche Pflanzenmilch eignet sich am besten zum Backen?

Sojadrink eignet sich am besten, weil sein Eiweißgehalt dem Teig zusätzliche Struktur gibt und ihn beim Backen stabilisiert. Hafer- und Mandeldrink funktionieren ebenfalls, machen den Kuchen aber etwas weicher. Reisdrink ist am neutralsten im Geschmack. Für die Grundmenge von 250 ml kannst du jede ungesüßte Pflanzenmilch verwenden, die du zu Hause hast.

Wie lange hält sich ein veganer Kuchen?

Ein gebackener veganer Rührkuchen hält sich abgedeckt bei Raumtemperatur zwei bis drei Tage. Im Kühlschrank bleibt er bis zu fünf Tage frisch, wird dort aber fester. Gefroren ist er mehrere Wochen haltbar. Kuchen mit frischer Creme oder Obst solltest du kühl lagern und innerhalb von zwei Tagen aufessen.

Fazit: Einfach anfangen, dann variieren

Kuchen vegan einfach zu backen scheitert nicht an fehlenden Zutaten, sondern höchstens am ersten Versuch. Mit dem Grundrezept aus sechs Zutaten legst du die Basis und wandelst sie nach Lust in Schoko-, Zitronen- oder Marmorkuchen ab.

Nimm dir eine Kastenform, halte dich an die Stäbchenprobe und trau dich an die erste Variante. Wenn du gerade komplett umstellst, hilft dir unser Leitfaden zu den ersten Schritten beim Vegan werden. Back deinen ersten veganen Kuchen noch heute und teile das Ergebnis.